Die Vorbereitung auf die Geburt und das danach folgende Elternsein ist für viele werdende Mamas und Papas ein fester Bestandteil der Schwangerschaft. Was viele von ihnen dabei jedoch häufig außer Acht lassen, ist die Vorbereitung auf das Stillen selbst.
Schwangerschaft und Stillzeit stellen für Frauen eine ganz besondere Situation dar, die mit zusätzlichen Herausforderungen einhergeht. Um die Vereinbarkeit von Schwangerschaft und Stillen mit dem Berufsleben zu gewährleisten, gibt es in Deutschland den sogenannten Mutterschutz.
Frischgebackene Mamas sehen sich in der Stillzeit mit vielen verschiedenen Stillproblemen konfrontiert, von denen einige sehr schmerzhaft sein können. Für stechende Schmerzen beim Stillen und langanhaltende Beschwerden an den Brustwarzen kann zum Beispiel eine Soorinfektion sorgen.
Dass die Brustwarzen gerade in den ersten Tagen des Stillens durch die starke Beanspruchung wund werden, ist keine Seltenheit. Während wunde Brustwarzen für die frischgebackene Mama sehr unangenehm sind, werden die Schmerzen um ein Vielfaches schlimmer, wenn die Mamillen aufreißen und anfangen zu bluten.
In der Stillzeit zeigt sich dein Körper von seiner sensibelsten und zugleich stärksten Seite. Umso irritierender ist es, wenn plötzlich ein kleiner weißer Punkt auf der Brustwarze auftaucht, der brennt, sticht oder das Anlegen schmerzhaft macht.
Ohne Milchspendereflex läuft beim Stillen nichts. Der natürliche Reflex des weiblichen Körpers sorgt dafür, dass die Milch zu den Mamillen geleitet wird, wo das Baby sie durch Saugen aus der Brust gewinnen kann. Wird er nicht ausgelöst, nuckelt der Säugling vergeblich an der Brust und kann maximal ein paar Tropfen Muttermilch trinken, die von der letzten Stillmahlzeit noch in den Milchgängen zurückgeblieben sind.