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Salmonellen in der Schwangerschaft: Gefahr für Mama und Baby

Wissen aus der Praxis

Als Hebamme bekomme ich oft Fragen zur Ernährung in der Schwangerschaft dabei geht esvor allem darum auf eine gesunde Ernährung zu achten, um das Wohlbefinden von Mutterund Kind zu gewährleisten.

Salmonellen können ein erhebliches Risiko in der Schwangerschaft darstellen.

Ich rate dazu rohe oder unvollständig gekochte Lebensmittel, insbesondere Eier und Geflügel,zu vermeiden, um das Risiko einer Salmonelleninfektion zu minimieren.

Sollte jeglicher Verdacht einer Infektion aufkommen bedarf es einer Vorstellung beim Arzt.

Eine Salmonellenvergiftung ist immer unschön, aber gerade in der Schwangerschaft ist das Risiko einer Lebensmittelinfektion noch größer als sonst. Werdende Mamas müssen deshalb besonders gut darauf achten, was sie in den Monaten vor der Geburt essen, um eine Infektion zu verhindern.

Salmonellen sind Bakterien, die sich im Magen-Darm-Trakt vermehren. Ihre Stoffwechselprodukte lösen im menschlichen Körper eine Entzündung des Darmes aus, die man Salmonellose nennt. Die Infektion geht mit Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und häufig auch Fieber einher.

Die Erreger gelangen typischerweise über die Nahrung in den menschlichen Körper, wo sie eine Lebensmittelvergiftung verursachen können. Dieses Risiko gilt es vor allem während der Schwangerschaft zu vermeiden.

Aber woran erkennt man eine Salmonellenvergiftung in der Schwangerschaft? Was sind typische Symptome? Wie können Schwangere sich vor einer Infektion schützen? Und was passiert bei Salmonellen in der Schwangerschaft überhaupt?

Typische Symptome einer Salmonellenvergiftung in der Schwangerschaft

Eine Infektion mit Salmonellen sollte so schnell wie möglich behandelt werden. Damit das passieren kann, muss man aber zuerst einmal wissen, auf welche Symptome man achten muss. Wie merkt man also Salmonellen in der Schwangerschaft?

Die klassischen Symptome einer Salmonelleninfektion sind: 

  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Kopf- und Bauchschmerzen
  • Unwohlsein
  • Erbrechen (eventuell)
  • Leichtes Fieber (nicht immer)

Betroffene haben meist mehrere Tage lang Symptome, bis sie von allein wieder abklingen. Schwere Krankheitsverläufe mit hohem Fieber und Sepsis sind eher selten, können aber vorkommen.

Salmonellen in der Schwangerschaft: Wie kann ich mich und mein Baby schützen?

Salmonellen gelangen in erster Linie über die Nahrung in unseren Körper. Zu den Lebensmitteln, die besonders häufig mit Salmonellen belastet sind, gehören:

  • Rohe oder nicht richtig gekochte Eier
  • Erzeugnisse wie Mayonnaise, die rohe Eier enthalten
  • Rohwurst und rohes Fleisch
  • Speiseeis
  • Süßspeisen wie Tiramisu und Mousse au Chocolat, die mit rohen Eiern hergestellt werden

Diese Lebensmittel gehören also auf jeden Fall in die Gruppe der Lebensmittel, die man in der Schwangerschaft nicht essen darf.

Neben tierischen Produkten können auch pflanzliche Lebensmittel mit Salmonellen verunreinigt sein - obwohl die Wahrscheinlichkeit hierfür deutlich geringer ist. Auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch (in der Regel über eine Schmierinfektion) ist möglich.

Um eine Salmonellenvergiftung zu vermeiden, sollten werdende Mamas sich daher unbedingt an die folgenden Tipps halten:

  • Kein rohes Fleisch in der Schwangerschaft essen
  • Keine Roheiprodukte verzehren
  • Eier immer nur durchgegart essen
  • Oberflächen und Kochutensilien immer gut abwaschen
  • Leicht verderbliche Lebensmittel immer direkt in den Kühlschrank räumen
  • Im Sommer sollten Lebensmittel auch auf dem Transportweg gekühlt werden
  • Unterschiedliches Messer und Schneidebrett für Fleisch und Gemüse verwenden
  • Hackfleisch immer direkt verbrauchen
  • Aufgetautes Speiseeis nicht wieder einfrieren
  • Speisen beim Aufwärmen immer wieder richtig erhitzen
  • Regelmäßig und gründlich Hände waschen

Gut zu wissen: Salmonellen vermehren sich bei Temperaturen zwischen 10°C und 47°C. Um die Bakterien verlässlich abzutöten, müssen Lebensmittel für mindestens 10 Minuten auf über 70°C erhitzt werden. Wichtig ist hierbei, dass diese Temperatur auch im Kern der Lebensmittel erreicht werden muss.

Was tun bei Salmonellen in der Schwangerschaft?

Grundsätzlich solltest du im Falle einer Salmonellenvergiftung in der Schwangerschaft die folgenden Tipps beherzigen:

  • Viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen
  • Einnahme von Elektrolyt-Ersatzlösungen, um den Salzverlust auszugleichen
  • Leicht verdauliche Kost bevorzugen
  • Körperliche Anstrengung vermeiden und Bettruhe einhalten

Schwangere sollten bei Verdacht auf eine Salmonelleninfektion unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Das gilt vor allem in Fällen, in denen die Symptome länger als zwei oder drei Tage anhalten und neben Durchfall und Erbrechen auch Fieber auftritt.

Da es sich bei Salmonellen um Bakterien handelt, werden schwere Salmonelleninfektionen mit Antibiotika behandelt. Bei Schwangeren ist darauf zu achten, dass die Medikamente auch für die Schwangerschaft geeignet sind. 

Deshalb solltest du auch davon absehen, in Eigenregie Medikamente gegen Durchfall einzunehmen. Sprich immer erst mit deinem Arzt, ob das Medikament für dich und dein Baby sicher ist.

Warum sind Salmonellen in der Schwangerschaft gefährlich?

Schwangere haben ein höheres Risiko, an einer Salmonelleninfektion zu erkranken, weil ihr Immunsystem nicht so effektiv arbeitet wie sonst. Deshalb können die Erreger im Magen-Darm-Trakt viel schneller eine Infektion auslösen als bei anderen Erwachsenen.

Der durch die Salmonellen ausgelöste Durchfall kann in Kombination mit Erbrechen und Fieber zu Dehydratation führen, was bei Schwangeren auch schnell Kreislaufprobleme nach sich ziehen kann. Allerdings ist die höhere Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung der Mutter nicht der Hauptgrund, warum Salmonellen in der Schwangerschaft so gefährlich sind. 

Die Hauptgefahr liegt vielmehr darin, dass die Salmonelleninfektion auf das Baby übertragen werden kann - auch wenn dieses Risiko deutlich geringer ist als bei anderen Lebensmittelinfektionen. Wird die Infektion nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, können Schäden und Komplikationen beim Baby auftreten. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Frühgeburt kommen.

Bei anhaltendem Durchfall und Erbrechen kann es außerdem zu einer vorübergehenden Unterversorgung des ungeborenen Kindes kommen. Deshalb gilt: Bei Verdacht auf Salmonellen in der Schwangerschaft und Symptomen wie Durchfall, Erbrechen und Fieber immer direkt zum Arzt!

Das Wichtigste zu Salmonellen in der Schwangerschaft auf einen Blick

Eine Salmonellenvergiftung in der Schwangerschaft birgt Risiken für Mutter und Kind. Deshalb solltest du bei deiner Ernährung in der Schwangerschaft darauf achten, Lebensmittel richtig zuzubereiten und die Regeln einer guten Küchenhygiene zu befolgen.

Hier sind die wichtigsten Infos rund um das Thema Salmonellen bei werdenden Mamas noch einmal zusammengefasst:

  • Während der Schwangerschaft ist die Immunabwehr des Körpers herabgesetzt, weshalb schwangere Frauen ein größeres Risiko haben, eine Salmonellenvergiftung zu bekommen.
  • Salmonellen sind Bakterien, die in erster Linie über die Nahrung in den Körper des Menschen gelangen und dort eine Infektion des Magen-Darm-Traktes verursachen können.
  • Lebensmittel, die besonders häufig mit Salmonellen belastet sind, sind rohe Eier und Produkte und Speisen, die mit rohen Eiern hergestellt werden. Auch rohes Fleisch ist häufig mit Salmonellen kontaminiert. Schwangere sollten diese Lebensmittel unbedingt meiden.
  • Typische Symptome einer Salmonelleninfektion sind Durchfall, Abgeschlagenheit, Erbrechen und Fieber.
  • Schwangere sollten bei anhaltenden Symptomen einen Arzt aufsuchen.
  • Eine Salmonelleninfektion kann über die Nabelschnur auf das ungeborene Kind übergehen und zu Komplikationen und im schlimmsten Fall zu einer Frühgeburt führen.
  • Die wichtigsten Präventionsmaßnahmen sind eine gute Küchenhygiene und die richtige Zubereitung von Lebensmitteln.

Salmonellen in der Schwangerschaft: Gefahr für Mama und Baby

2024-03-20 12:00:00
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