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Stillvorbereitungen: So klappt das Stillen von Anfang an

Die Vorbereitung auf die Geburt und das danach folgende Elternsein ist für viele werdende Mamas und Papas ein fester Bestandteil der Schwangerschaft. Was viele von ihnen dabei jedoch häufig außer Acht lassen, ist die Vorbereitung auf das Stillen selbst.

Mit gezielten Stillvorbereitungen lassen sich nicht nur viele Stillprobleme vermeiden, sondern sie geben der stillenden Mama auch ein Gefühl der Sicherheit und schaffen das notwendige Selbstvertrauen, um auch in schwierigen Phasen weiterzustillen.

Aber was genau gehört zur Stillvorbereitung? Wie kann man als stillende Mama sicherstellen, dass man gut vorbereitet in den Stillalltag startet? Wir haben alles Wichtige für euch zusammengetragen.

Mutter sitzt auf dem Bett und stillt ihr Baby

Einen Stillvorbereitungskurs besuchen

Viele Mamas nehmen an einem Geburtsvorbereitungs- oder Säuglingspflegekurs teil, um sich auf das bevorstehende Mamasein vorzubereiten und ihr Neugeborenes von Anfang an bestmöglich zu betreuen. Daneben können zukünftige Mamas mit Stillwunsch aber auch spezielle Stillvorbereitungskurse besuchen.

Stillvorbereitungskurse können verschiedene Formen annehmen, die von reinen Informationsabenden über Online-Angebote bis hin zu Workshops in Kleingruppen reichen, die von speziell ausgebildeten Stillberaterinnen geleitet werden. Zu den vermittelten Lerninhalten solcher Angebote gehören neben Informationsvideos auch das Üben verschiedener Stillpositionen.

Stillvorbereitung in der Schwangerschaft: Klinikwahl und Planung für die Rückkehr an den Arbeitsplatz

Neben dem Besuch eines entsprechenden Vorbereitungskurses gehört zur Stillvorbereitung in der Schwangerschaft vor allem auch die Wahl einer babyfreundlichen Klinik für die Geburt. Frühes Anlegen und eine positive erste Stillerfahrung sind sehr wichtig für den Stillerfolg. Damit das auch klappt, bedarf es guter Unterstützung von der ersten Stunde an.

Babyfreundliche Krankenhäuser zeichnen sich dadurch aus, dass sie direkt nach der Geburt den Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Mutter und Baby ermöglichen, was das Stillen ungemein fördert. Auch ist eine durchgehende Betreuung durch speziell fürs Stillen geschultes Personal während des Wochenbetts gegeben.

Und auch wenn die Rückkehr an den Arbeitsplatz in der Schwangerschaft noch sehr weit entfernt scheint, ist es zu diesem Zeitpunkt keineswegs zu früh, darüber nachzudenken, wie sich Stillen und Berufsleben miteinander vereinen lassen. Idealerweise informieren sich Mamas mit Stillwunsch bereits während der Schwangerschaft über die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes zum Thema Stillen. Denn als stillende Mama hast du verschiedene Rechte, die dir das Stillen trotz Rückkehr in den Berufsalltag erleichtern sollen.

Tipps für eine erfolgreiche Stillvorbereitung

Abgesehen von den Vorbereitungsmaßnahmen, die bereits in der Schwangerschaft getroffen werden können, erfolgt der Großteil der Stillvorbereitungen erst kurz vor beziehungsweise zu Beginn der Stillzeit. Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen, dich gut auf diese besondere Zeit mit deinem Baby vorzubereiten:

  • Stillzubehör besorgen: Das richtige Stillzubehör kann einen großen Unterschied machen, was den Stillerfolg angeht. Wenn kleine Helfer wie Silberhütchen oder Brustgelkissen von Anfang an zur Hand sind, können eventuell auftretende Schmerzen beim Stillen unverzüglich behandelt werden.
  • Keine Abhärtung der Brustwarzen notwendig: Bei der Annahme, man müsste die Brustwarzen aufs Stillen vorbereiten, handelt es sich um einen Irrglauben. Von Maßnahmen wie dem Abreiben der Brust mit einem Frottierhandtuch solltest du also absehen.
  • Viel Haut-zu-Haut-Kontakt ermöglichen: Direkter Hautkontakt von Mama und Baby ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, wenn es ums Stillen geht. Denn er fördert nicht nur die Beziehung zwischen Mutter und Kind, sondern aktiviert auch natürliche Prozesse im Körper, die das Stillen begünstigen.
  • Zurückgelehnte Stillhaltung üben: Von allen Stillpositionen eignet sich die zurückgelehnte Stillhaltung für den Stillstart am besten. Denn sie ist nicht nur bequem, sondern ermöglicht es deinem Baby, seine natürlichen Reflexe bestmöglich zu nutzen und selbstständig an der Brust anzudocken.
  • Milchgewinnung per Hand üben: Wenn du während der Stillzeit zwischendurch etwas Zeit für dich brauchst, ist es gut zu wissen, dass sich Muttermilch auch ganz einfach per Hand gewinnen lässt und dann von einer anderen Person an dein Kleines verfüttert werden kann. Die richtige Technik kannst du dir bereits vor Beginn der Stillzeit aneignen.
  • Offene Fragen klären und Zweifel ausräumen: Bestehende Zweifel und Fragen offen anzusprechen ist in der Stillvorbereitung sehr wichtig. Am besten geht das mit der Hebamme deines Vertrauens oder einer Stillberaterin.
  • Ernährung anpassen: Eine gesunde Ernährung in der Stillzeit ist essenziell, um die Versorgung von Mutter und Kind mit allen wichtigen Nährstoffen sicherzustellen. Die gesunden Essgewohnheiten aus der Schwangerschaft solltest du also unbedingt in Vorbereitung auf die Stillzeit beibehalten.
Mutter stillt ihr Baby und meditiert währenddessen

Ruhe und Entspannung zur Stillvorbereitung

Eine grundlegende Voraussetzung, damit es mit dem Stillen klappt, ist, dass du ruhig und entspannt bist. Das ist nicht nur wichtig, dass sich deine Anspannung und Nervosität nicht auf Kleines übertragen, sondern auch damit der Milchspendereflex richtig funktioniert.

Zu den Stillvorbereitungen sollten deshalb auch Dinge gehören wie:

  • Meditationsübungen: Meditation wirkt sich positiv auf dein Selbstbewusstsein aus und schafft zusätzlich positive Emotionen, was dir helfen kann, selbst dann beim Stillen durchzuhalten, wenn es mal schwierig wird.
  • Entspannungstechniken: Neben Meditation gibt es bestimmte Entspannungstechniken, die du anwenden kannst, um vor der nächsten Stillmahlzeit einmal komplett zu relaxen.
  • Atemübungen: Auch Atemübungen können beim Entspannen helfen, sich auf das Stillen vorzubereiten. Sie sorgen für die notwendige innere Ruhe und erlauben es dir, dich voll und ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren

Mentale Stillvorbereitung ist nicht zu unterschätzen

Stillen ist die natürlichste Sache der Welt. Das heißt aber noch lange nicht, dass es für alle Mamas auch intuitiv ist. Tatsächlich ist es in vielen Fällen so, dass Stillen zu einem gewissen Grad auch einfach eine Kopfsache ist. Mangelndes Vertrauen der Mama in ihre eigenen Fähigkeiten ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es um das Überwinden von Stillproblemen und das Verhindern von vorzeitigem Abstillen geht.

Um dem vorzubeugen, ist es wichtig, das Selbstvertrauen stillender Mamas zu stärken und sie dabei zu unterstützen, das richtige Mindset zum Stillen zu entwickeln. Auch Konzentrationsübungen können in diesem Zusammenhang hilfreich sein. Vor allem, weil richtiges Anlegen, was vor allem in der Anfangsphase des Stillens sehr wichtig ist, nicht möglich ist, wenn du mit den Gedanken irgendwo anders bist.

Stillvorbereitung für den Körper: Sportliche Aktivitäten

An sich bereitet sich der Körper bereits in den letzten Wochen der Schwangerschaft auf die anstehende Stillzeit vor. So wird zum Beispiel zusätzliches Brustdrüsengewebe produziert und der Spiegel des milchbildenden Hormons Prolaktin steigt an. Daneben kannst du selbst aber auch einiges tun, um dich körperlich auf das Stillen vorzubereiten.

Wenn du dich in deinem Körper wohlfühlst, wird dir auch das Stillen leichter fallen. Hierbei kann es helfen, dich sportlich zu betätigen. Spaziergänge an der frischen Luft sind eine gute Möglichkeit, dir etwas Bewegung zu verschaffen und dein körperliches Wohlbefinden zu verbessern.

Um Stillbeschwerden wie einem steifen Nacken oder Rückenschmerzen vorzubeugen, empfiehlt sich außerdem das regelmäßige Praktizieren von Yoga. Und auch Stretching-Übungen sind gut geeignet, um körperliche Überlastungserscheinungen vom Stillen zu vermeiden.

Gute Stillvorbereitung beinhaltet auch Zeitmanagement und Planung

Eins steht außer Frage: Im Babyalltag ticken die Uhren anders. Viele stillende Mamas stellen zu Beginn der Stillzeit fest, dass mit Baby und Stillen viel weniger Zeit ist als zuvor. Damit das Ganze nicht in Stress ausartet, braucht es ein gutes Zeitmanagement und eine solide Planung. Dazu gehören unter anderem:

  • Geeignete Zeitfenster zum Stillen finden
  • Faktoren erkennen, die das Stillen stören könnten und diesen vorbeugen
  • Stillen priorisieren und genügend Zeit für Stillmahlzeiten einplanen

    Um zu veranschaulichen, wie viel Zeit die Bedürfnisse eines Babys in Anspruch nehmen, sehen manche Stillvorbereitungskurse auch das Zeichnen von vergleichenden Zeitkuchen vor, die die Verteilung der Aktivitäten im Alltag mit und ohne Baby zeigen. Eine solche Übung kannst du natürlich auch für dich allein durchführen.

Eine schwangere Frau steht am Arbeitsplatz und schaut auf einen Monitor

Die Rolle von Austausch und Unterstützung in der Stillvorbereitung

Ein wichtiger Teil der Stillvorbereitungen besteht darin, dir die notwendige Unterstützung zu sichern, falls du in der Stillzeit Hilfe benötigen solltest. Zum einen solltest du bereits vor Stillbeginn deine Freunde und Familie mobilisieren und nachfragen, wer dich bei Bedarf unterstützen kann. Daneben geht es auch darum, Adressen und Kontakte für professionellen Support in der Hinterhand zu haben.

Zu möglichen Anlaufstellen in der Stillzeit gehören unter anderem:

Eine vollständige Übersicht der verschiedenen Kontaktstellen, bei denen stillende Mamas eine professionelle Beratung bekommen, findest du unter dem Link.

Außerdem ist der Austausch mit anderen stillenden Mamas nicht zu unterschätzen. In einer Stillgruppe könnt ihr Erfahrungen austauschen und euch gegenseitig Tipps rund ums Stillen geben.

Stillvorbereitung: Das Wichtigste zusammengefasst

Eine gute Stillvorbereitung ist eine wichtige Voraussetzung für einen guten Stillstart und eine harmonische Stillzeit, an die du dich auch noch lange Zeit später gern zurückerinnerst. Es gibt viele verschiedene Dinge, die stillende Mamas tun können, um sich auf diese besondere Zeit mit ihrem Baby vorzubereiten. Dazu gehört nicht nur die Teilnahme an einem Stillvorbereitungskurs, sondern auch Maßnahmen wie Entspannungs- und Atemübungen, Zeitplanung und der Austausch mit anderen Mamas.

Eines solltest du als angehende stillende Mama aber auf keinen Fall vergessen: Die Stillzeit und der Alltag mit Baby werden eine Umstellung sein und vor allem in der Anfangsphase auch einiges an Kraft kosten. Ganz egal, wie gut du vorbereitet bist. Daher solltest du Nachsicht mit dir selbst haben, falls die Dinge zu Beginn nicht so laufen, wie du es dir vielleicht vorgestellt hast. Immer dran denken: Es muss nicht immer alles gleich auf Anhieb klappen.

Stillvorbereitungen: So klappt das Stillen von Anfang an

2023-07-26 12:00:00
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