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Folsäuremangel und Schwangerschaft: Symptome, Risiken und Prävention

Während der Schwangerschaft hat der Körper der Mutter einen höheren Nährstoffbedarf. Zu den Nährstoffen, die in dieser Zeit vermehrt gebraucht werden, gehört auch Folsäure. Folsäure (in seiner natürlichen Form als Folat bekannt) ist ein B-Vitamin, das für Wachstums- und Zellteilungsprozesse benötigt wird.

Ein Folsäuremangel kann sich negativ auf die Entwicklung des Babys auswirken, unter anderem auf die Entwicklung des zentralen Nervensystems. Welche Symptome weisen auf einen Folsäuremangel während der Schwangerschaft hin? Welche Auswirkungen hat ein Folsäuremangel auf das ungeborene Baby? Und gibt es Risiken oder Komplikationen bei unbehandeltem Folsäuremangel in der Schwangerschaft?

Folsäuremangel in der Schwangerschaft: Symptome rechtzeitig erkennen

Welche Symptome weisen auf einen Folsäuremangel während der Schwangerschaft hin? Hier ist ein Überblick über mögliche Anzeichen eines Mangels:

  • Reizbarkeit und depressive Verstimmung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Übelkeit
  • Gewichtsverlust
  • Durchfall

Wenn du eines oder mehrere dieser Symptome bei dir feststellst, solltest du das Gespräch mit deinem Arzt oder deiner Hebamme suchen. Ein Folsäuremangel in der Schwangerschaft sollte immer abgeklärt werden, um mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung deines Babys zu verhindern. 

Gut zu wissen: Auch stillende Mamas haben einen höheren Bedarf an Folsäure. Deshalb solltest du auch auf eine gesunde Ernährung in der Stillzeit und auf Symptome eines möglichen Folsäuremangels achten.

Folsäuremangel und Schwangerschaft: mögliche Risikofaktoren

Eine Schwangerschaft erhöht das Risiko für Frauen, einen Folsäuremangel zu entwickeln, da der erhöhte Bedarf normalerweise nicht durch die tägliche Ernährung gedeckt werden kann. Daneben gibt es aber noch weitere Faktoren, die das Risiko eines Mangels erhöhen.

Dazu gehören:

  • einseitige Ernährung
  • Mangelernährung
  • Besuche im Solarium, da UV-Strahlen mit Abbau von Folsäure in Verbindung gebracht werden
  • ungeplante Schwangerschaft, bei der zu spät mit der Supplementierung von Folsäure begonnen wird

Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich ein bestehender Folsäuremangel behandeln lässt - vor allem dann, wenn er frühzeitig erkannt wird. Bei einem ernährungsbedingten Mangel reicht in der Regel eine vorübergehende Supplementierung und eine Ernährungsumstellung.

Folsäuremangel in der Schwangerschaft: Folgen für Mama und Baby

Vor allem in den ersten Wochen der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure besonders wichtig. Denn das B-Vitamin wird für eine gesunde Entwicklung von Gehirn, Nervenzellen und Rückenmark gebraucht. Auch für die Blutbildung im Körper der Mutter ist Folsäure wichtig.

Viele Frauen mit Kinderwunsch fragen sich deshalb: Gibt es Risiken oder Komplikationen bei unbehandeltem Folsäuremangel in der Schwangerschaft? Und welche Auswirkungen hat ein Folsäuremangel auf das ungeborene Baby? 

Ein unbehandelter Folsäuremangel in der Schwangerschaft kann verschiedene Folgen für Mutter und Kind haben. Für das Kind bedeutet ein Mangel ein höheres Risiko für:

  • Neuralrohrdefekt, also eines sogenannten “offenen Rückens“
  • andere Fehlbildungen des Gehirns und des Rückenmarks
  • Herzfehler
  • Harnwegsdefekt
  • Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte

Für die Mutter bedeutet ein Folsäuremangel in erster Linie, dass es zu den oben beschriebenen Symptomen kommt, die sich negativ auf das körperliche Wohlbefinden auswirken können. Darüber hinaus kann es zu Blutarmut, Veränderungen der Schleimhäute und Verdauungsstörungen kommen.

Tipp: Ein Folsäuremangel in der Schwangerschaft kann bereits in den ersten Schwangerschaftswochen auftreten und negative Folgen für die Entwicklung deines Babys haben. Um jegliches Risiko zu vermeiden, sollten Frauen mit Kinderwunsch spätestens vier Wochen vor der Schwangerschaft anfangen, ein geeignetes Folsäurepräparat einzunehmen.

Folsäuremangel in der Schwangerschaft effektiv vorbeugen

Während der Schwangerschaft braucht der Körper der Mutter doppelt so viel Folsäure wie sonst. “Wie kann ich Folsäuremangel während meiner Schwangerschaft vorbeugen?” ist deshalb eine sehr häufig gestellte Frage unter Frauen mit Kinderwunsch.

Die folgenden Präventionsmaßnahmen helfen, um einem Mangel vorzubeugen:

  • Nahrungsergänzungsmittel: Schwangeren wird empfohlen, in den ersten drei Monaten täglich zusätzlich 400 Mikrogramm Folsäure in Form eines Nahrungsergänzungsmittels einzunehmen. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten bereits vier Wochen vorher mit der Supplementierung beginnen.
  • Ausgewogene Ernährung: Die einfachste Methode, um einem Folsäuremangel vorzubeugen, ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft, die viele Vollkornprodukte sowie viel frisches Obst und Gemüse enthält.
  • Folsäurehaltige Lebensmittel: Eigelb, Weichkäse, Quark, Thunfisch, grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornbrot, Feldsalat, Erdbeeren, Tomaten, Paprika, Sauerkirschen und Vollmilch sind hervorragende Folsäurelieferanten. Auch Leber enthält viel Folsäure, ist aufgrund des sehr hohen Vitamin-A-Gehalts allerdings nicht für das erste Trimester geeignet.
  • Verarbeitete Lebensmittel mit Folsäurezusatz: Nicht nur frische, sondern auch verarbeitete Lebensmittel können Folsäure enthalten. Achte beim Kauf von verarbeiteten Produkten wie Frühstückszerealien, Milchprodukten und Erfrischungsgetränken darauf, dass diese mit Folsäure angereichert sind. Ein entsprechender Hinweis befindet sich auf der Verpackung.

Wie bei der Aufnahme anderer Nährstoffe gilt auch bei Folsäure: Der Folsäuregehalt der Lebensmittel allein ist nicht ausschlaggebend dafür, was an Folsäure letztlich in deinem Körper ankommt. Um einem Folsäuremangel in der Schwangerschaft optimal vorzubeugen, solltest du zusätzlich Folgendes beachten:

  • Lebensmittel richtig zubereiten: Folsäure kann beim Kochen verloren gehen. Daher solltest du darauf achten, Lebensmittel immer möglichst frisch zu verzehren oder zumindest schonend zu garen.
  • Gemüsesaft weiterverwenden: Wenn du dein Gemüse kochst, solltest du idealerweise den dabei entstehenden Gemüsesud für die weitere Zubereitung verwenden, zum Beispiel für die Sauce. 
  • Mit Folsäure angereichertes Jodsalz verwenden: Verwende am besten Jodsalz zum Kochen, das zusätzlich mit Fluorid und Folsäure angereichert ist. Damit beugst du nicht nur einem Folsäuremangel, sondern auch einem Jodmangel in der Schwangerschaft vor.

Folsäuremangel und Schwangerschaft: Fakten auf einen Blick

  • Folsäure ist ein wasserlösliches B-Vitamin, das an allen Zellteilungs- und Wachstumsprozessen im Körper beteiligt ist.
  • Frauen mit Kinderwunsch sollten spätestens vier Wochen vor Beginn der Schwangerschaft mit der Einnahme eines Folsäurepräparats beginnen.
  • Auch in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft sollte Folsäure supplementiert werden. Die empfohlene Dosis liegt bei 400 Mikrogramm pro Tag.
  • Ein Folsäuremangel in der Schwangerschaft erhöht das Risiko für Fehlbildungen beim Kind, darunter einen fehlerhaften Verschluss des Neuralrohrs sowie einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte.
  • Um einem Folsäuremangel vorzubeugen, sollten Schwangere sich ausgewogen ernähren und viele folsäurehaltige Lebensmittel in ihren Ernährungsplan integrieren.

Folsäuremangel und Schwangerschaft: Symptome, Risiken und Prävention

2023-12-20 12:00:00
Folsäuremangel und Schwangerschaft: Symptome, Risiken und Prävention - Folsäuremangel und Schwangerschaft: Symptome und Risiken
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