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Eisenmangel in der Schwangerschaft: Symptome, Prävention und Risiken

Eisen ist ein Spurenelement, das für viele Prozesse im menschlichen Körper benötigt wird. Unter anderem ist Eisen am Transport von Sauerstoff zu den Zellen beteiligt. Gerade in der Schwangerschaft braucht dein Körper besonders viel Eisen. Denn für die Entwicklung deines Babys müssen unter anderem rote Blutkörperchen gebildet werden, wofür ebenfalls Eisen benötigt wird. Auch am Aufbau von Plazenta und Gebärmutter ist Eisen beteiligt.

Mit steigendem Eisenbedarf steigt leider auch das Risiko, dass es bei der zukünftigen Mutter zu einem Eisenmangel kommt. Welche Auswirkungen hat Eisenmangel auf das ungeborene Kind? Wie kann man Eisenmangel in der Schwangerschaft vorbeugen? Und was kann man tun, wenn die Eisenwerte in der Schwangerschaft zu niedrig sind? Wir geben euch die Antworten.

Eisenmangel in der Schwangerschaft: Symptome, auf die du achten solltest

Welche Symptome zeigen einen Eisenmangel während der Schwangerschaft? Diese Frage stellen sich Schwangere häufig, wenn es um gesundheitliche Fragen rund um das Thema Schwangerschaft und Baby geht. Bei werdenden Mamas zeigt sich Eisenmangel an den gleichen Anzeichen wie bei Frauen, die nicht schwanger sind.

Typische Symptome sind:

  • Blasse Haut
  • Konzentrationsstörungen
  • Herzrasen (möglich, muss aber nicht)
  • Kopfschmerzen (möglich, muss aber nicht)
  • Kurzatmigkeit
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Haarausfall

Solltest du mehrere dieser Symptome bei dir feststellen, solltest du deinen Frauenarzt darauf ansprechen. Dieser wird dann deine Eisenwerte kontrollieren. Eine Kontrolle der Eisenwerte in der Schwangerschaft wird übrigens auch routinemäßig bei den Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen durchgeführt.

Eisenwerte in der Schwangerschaft: Welche Richtwerte gelten?

Um einen Eisenmangel in der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen, wird während den Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen dein Hämoglobinwert (kurz: Hb-Wert) gemessen. Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff, der den Sauerstoff in den roten Blutkörperchen bindet, damit dieser zu den Zellen transportiert werden kann.

Für die Bildung von Hämoglobin braucht es wiederum Eisen. Ein niedriger Hb-Wert zeigt also ein Eisendefizit in deinem Körper auf. Aber in welchem Bereich sollten die Eisenwerte in der Schwangerschaft idealerweise liegen?

Der generelle Richtwert für den Eisenwert von Schwangeren liegt bei 11,2 Gramm pro Deziliter. Im zweiten Schwangerschaftstrimester ist auch ein Wert von 10,5 Gramm pro Deziliter noch in Ordnung. Niedriger sollte der Eisenwert aber auf keinen Fall sein.

Eisenmangel in der Schwangerschaft durch Ernährung vorbeugen

Um den erhöhten Eisenbedarf in der Schwangerschaft zu decken, müssen werdende Mamas besonders gut auf ihre Ernährung während der Schwangerschaft achten. Die Empfehlung für die tägliche Eisenaufnahme bei Schwangeren liegt bei 30 mg pro Tag. Das ist etwa doppelt so viel wie bei normalen Frauen. Aber welche eisenreichen Lebensmittel sind für Schwangere empfehlenswert?

Eisenreiche Lebensmittel, die in deinem Ernährungsplan während der Schwangerschaft auf keinen Fall fehlen sollten, sind:

  • Rotes Fleisch
  • Fisch (auf die Sorte achten und stets gut durchgaren)
  • Eier
  • Getreide
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und grüne Erbsen
  • Grünes Gemüse wie Spinat und Grünkohl
  • Samen
  • Vollkornprodukte

Allerdings bedeutet eisenreiche Kost nicht automatisch, dass dein Körper das Eisen auch gut aufnimmt. Um die Eisenaufnahme deines Körpers zu unterstützen, kannst du beispielsweise ein Glas Orangensaft mit jeder Mahlzeit trinken. Das darin enthaltene Vitamin C fördert die Eisenaufnahme. Schwarzer Tee, Milch und Kaffee haben hingegen einen gänzlich gegensätzlichen Effekt und sollten deshalb nur mit ausreichend Abstand zu den Mahlzeiten konsumiert werden.

Übrigens: Werdende Mamas, die einer vegetarischen Ernährung folgen, haben ein höheres Risiko, einen Eisenmangel in der Schwangerschaft zu entwickeln. Das liegt daran, dass tierisches Eisen, wie es beispielsweise in Fleisch enthalten ist, einfacher für unseren Körper aufzunehmen und zu verwenden ist als pflanzliches Eisen. Wenn du Vegetarierin bist, solltest du also besonders gut darauf achten, was du in der Schwangerschaft isst. Das gilt natürlich auch für deine Ernährung in der Stillzeit.

Zu niedrige Eisenwerte in der Schwangerschaft: Behandlungsmöglichkeiten

In vielen Fällen ist eine eisenreiche, ausgewogene Ernährung ausreichend, um einem Eisenmangel in der Schwangerschaft vorzubeugen. Ist das nicht der Fall, müssen andere Methoden her. Welche Behandlungsoptionen stehen Schwangeren bei Eisenmangel zur Verfügung?

Hat dein Arzt bei dir einen Mangel festgestellt, gibt es folgende Möglichkeiten, deinen Eisenhaushalt wieder auszugleichen:

  • Eisenpräparate: Eisenpräparate sind die am häufigsten gewählte Methode, um einen Eisenmangel zu behandeln. Präparate sollten allerdings nur auf ärztliche Anordnung eingenommen werden. Mögliche Nebenwirkungen sind Verstopfungen.
  • Säfte aus Kräuterextrakten: In Apotheken oder Reformhäusern werden häufig spezielle Säfte verkauft, die aufgrund von bestimmten Kräuterextrakten besonders eisenhaltig sind und eine gute Eisenaufnahme unterstützen.
  • Eisengabe direkt ins Blut: Diese Behandlungsmethode ist nur sehr wenigen Ausnahmefällen vorbehalten. In der Regel reichen nahrungsergänzende Präparate.

Wichtig: Eisenpräparate solltest du immer nur in Absprache mit deinem Arzt einnehmen. Denn auch wenn Eisen für den Körper sehr wichtig ist, gilt auch hier: Zu viel des Guten ist auch nicht gut. Also besser einmal mehr beim Arzt nachfragen, als vorsorglich einfach zusätzliche Präparate einzunehmen und eine Überdosierung zu riskieren.

Eisenmangel in der Schwangerschaft: Was sind die Auswirkungen auf das Baby?

Die wohl dringlichste Frage für werdende Mamas ist, welche Auswirkungen ein Eisenmangel auf ihr ungeborenes Baby haben kann. Gehen die Eisenwerte in der Schwangerschaft in den Keller, kann das verschiedene negative Folgen für das Kind haben. Dazu gehören:

  • Erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt
  • Häufig niedriges Geburtsgewicht und verzögertes Wachstum in den ersten Lebensjahren
  • Verminderte Leistungs- und Lernfähigkeit in späteren Lebensjahren
  • Schwächeres Immunsystem und dadurch höhere Anfälligkeit für Krankheiten

Eisenmangel in der Schwangerschaft: das Wichtigste auf einen Blick

  • Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung kannst du einem Eisenmangel in der Schwangerschaft vorbeugen. Wenn das nicht ausreicht, kann dein Arzt dir Eisenpräparate verschreiben. Auch spezielle Säfte aus der Apotheke können einen Eisenmangel beheben.
  • Typische Symptome von Eisenmangel bei Schwangeren sind Müdigkeit, Vergesslichkeit und Kopfschmerzen.
  • Mögliche Auswirkungen eines Eisenmangels auf das ungeborene Baby sind Frühgeburt, geringes Geburtsgewicht und eine verminderte Leistungs- und Lernfähigkeit in späteren Lebensjahren.
  • In der Schwangerschaft sollte der Eisenwert einer Frau nicht unter 11,2 Gramm pro Deziliter liegen.

Eisenmangel in der Schwangerschaft: Symptome, Prävention und Risiken

2023-12-06 12:00:00
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